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Auf der Mohs-Härteskala liegt Quarzit bei etwa 7 bis 8, womit es vor Granit liegt, das Werte zwischen 6 und 7 erreicht, und deutlich über Marmor mit dessen bescheidenen 3 bis 5 Punkten. Was bedeutet das konkret? Ganz einfach: Quarzit widersteht Kratzern durch Küchenmesser, Schneidebretter und sämtliche alltäglichen Beanspruchungen außergewöhnlich gut. Die meisten Oberflächen würden innerhalb weniger Jahre Schäden zeigen, doch Quarzit kann sein makelloses Aussehen Jahrzehnte lang bewahren. Wenn wir von Festigkeit sprechen, weist Quarzit eine Druckfestigkeit von etwa 200 bis 300 MPa auf, was bedeutet, dass es bei mechanischer Belastung rund 30 Prozent widerstandsfähiger ist als kunststoffgebundene Quarz-Arbeitsplatten. Diese außergewöhnliche Haltbarkeit stammt direkt aus der Natur: Sandstein wird tief unter der Erdoberfläche umgewandelt, wo intensive Hitze und hoher Druck die Mineralien zur Neukristallisation zwingen. Das Ergebnis? Ein Gestein mit dicht gepackten Quarzkörnern, das sich unter normalen Bedingungen weder verschiebt noch leicht abplatzt.
Nicht alle als „Quarzit“ deklarierten Platten erfüllen geologische oder leistungstechnische Standards. Echter Quarzit ist nicht-geschiefert und weist unter Vergrößerung eng verbundene Quarzkörner auf. Viele handelsübliche, fälschlich als Quarzit gekennzeichnete Platten sind tatsächlich quarzreicher Sandstein – weicher (ca. 6 Mohs), poröser und anfälliger für Ätzen und Fleckenbildung. Um die Echtheit zu überprüfen:
Wenn es um Hitzebeständigkeit geht, überzeugt Quarzit besonders in der Nähe von Herden und Backöfen. Kunststeinquarz ist an diesen Stellen weniger gut geeignet, da die verwendeten Polymerharze bei Temperaturen über 149 Grad Celsius (ca. 300 Fahrenheit) verfärben oder Blasen bilden können. Auch Marmor weist Probleme auf, da plötzliche Temperaturwechsel Risse verursachen können. Quarzit hingegen? Seine natürliche kristalline Struktur widersteht einem ständigen Kontakt mit heißen Töpfen und Pfannen, ohne Anzeichen von Abnutzung zu zeigen. Das Material verträgt problemlos Temperaturen deutlich über 150 Grad Celsius und macht Quarzit damit wahrscheinlich zur robustesten natürlichen Steinoption für Arbeitsplatten in Hochtemperatur-Anwendungen.
Die dichten Mineralien im Quarzit machen ihn besonders widerstandsfähig gegen Kratzer und Beschädigungen in Küchen. Auf der Mohs-Härteskala erreicht Quarzit einen Wert von etwa 7 bis 8 – damit liegt er vor Granit (ca. 6 bis 7) und deutlich über kunststoffgebundenem Quarz (nur 5 bis 7). Dies ist entscheidend, denn Quarzit hält beispielsweise besser stand, wenn Messer über die Oberfläche gezogen oder aggressive Reinigungsmittel eingesetzt werden, wodurch andere Materialien leicht beschädigt würden. Tests haben gezeigt, dass Quarzit-Arbeitsplatten nach Monaten normaler Küchennutzung – darunter das Arbeiten mit Schneidebrettern, ausgelaufener Rotwein und den unvermeidlichen Kaffeeringen – nahezu wie neu aussehen. Granit und kunststoffgebundener Quarz hingegen zeigen diese feinen Kratzer und stumpfen Stellen deutlich früher.
| Material | Mohs-Härte | Wesentliche Anfälligkeit für Kratzer |
|---|---|---|
| Quarzitplatten | 7–8 | Widersteht herkömmlichen Küchenabrasiven |
| Granit | 6–7 | Anfällig für Einschleifungen durch hartes Metall |
| Gekelter Quarz | 5–7 | Harzbindestoff anfällig für Abblättern |
In Kombination mit einer nahezu null Porosität (0,2–0,5 % Wasseraufnahme) gewährleistet diese Härte langfristige Oberflächenintegrität – selbst bei intensiver täglicher Beanspruchung.
Was macht Quarzit visuell so besonders? Betrachten Sie seine Geologie – ein Merkmal, das keine Fabrik nachahmen kann. Jede Platte benötigt Millionen von Jahren zur Entstehung, wenn Hitze, Druck und Mineralien auf eine Weise zusammenwirken, die allein die Natur bestimmt. Das Ergebnis? Adern, die wie fließende Mineralströme wirken, Tiefen, die an unterirdische Gesteinsschichten erinnern, sowie Farben, die von zartem Grau wie Wolken bis hin zu kräftigen Erdtönen reichen. Manche Platten weisen dezente Beigetöne kombiniert mit leuchtenden Quarzstreifen auf, während andere auffällige Wellenmuster in gräulichem Grün zeigen, die fast so wirken, als hätte sie jemand gemalt. Technisch hergestellter Quarz weist überall dieselben, immer wiederkehrenden Muster auf; Quarzit hingegen betont gerade das, was jedes Stück einzigartig macht. Diese Einzigartigkeit verwandelt Küchenarbeitsplatten, Badezimmerwände und Spritzschutzplatten in besondere Gestaltungselemente, die niemand sonst besitzt. Echte Luxusqualität entsteht durch Einzigartigkeit – nicht durch die exakte Nachahmung der Arbeitsplatten anderer.
Quarzitplatten nehmen praktisch überhaupt kein Wasser auf – lediglich etwa 0,2 bis 0,5 % ihres Gewichts laut den entsprechenden ASTM-Norm-Tests. Damit gilt Quarzit als nahezu nicht porös, was bedeutet, dass er Flecken deutlich besser widersteht als die meisten anderen Natursteine. Kaffeeflecken, Rotweinflecken oder Ölspritzer? Diese haften an Quarzit bei weitem nicht so stark wie beispielsweise an Marmor, der 0,5 bis 2 % seines Gewichts an Wasser aufnehmen kann, oder sogar an manchen Granitsorten. Dennoch sollten Hausbesitzer ihre Quarzitarbeitsplatten aus Gründen des zusätzlichen Schutzes versiegeln. Die meisten Menschen müssen sie in normalen Haushaltsküchen nur alle ein bis drei Jahre neu versiegeln – eine deutliche Verbesserung gegenüber der jährlichen Neuversiegelung, die bei Granit üblich ist. Die dichte Kristallstruktur des Steins wirkt wie ein natürlicher Schutzschild gegen Feuchtigkeit; doch es gibt eine Einschränkung: Saure Substanzen wie Zitronensaft, Essig oder Tomatensauce erfordern unverzügliche Reinigung. Wird eines dieser Mittel zu lange stehen gelassen – insbesondere auf glänzenden, polierten Oberflächen –, kann es im Laufe der Zeit tatsächlich die Oberfläche angreifen. Für alle, die hochwertige Arbeitsplatten suchen, die jahrzehntelang optisch überzeugen und nur geringen Pflegeaufwand erfordern, bietet Quarzit etwas Besonderes: Er vereint die klassische Schönheit eines echten Natursteins mit einer überraschend praktischen Haltbarkeit, die dem Alltag in der Küche standhält.
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